Menschenfleisch

Ein dystopischer Sci-Fi-Thriller

Juni 2022


 

Vor zweihundert Jahren hätte er das Licht der Welt in einem Krankenhaus erblickt. Fürsorgliche Hände hätten ihn in die Arme seiner glücklichen Mutter gelegt. Aber er wurde in der Massenhaltung als Nutzmensch geboren, nur um ein paar Monate später in einem Schlachthaus ermordet zu werden. Doch er entkommt und wird vom achtjährigen Lux Addax gefunden. Das Alienkind will dem Menschenkind helfen. Aber wie? In einer Welt, in der der Mensch (ohne Sprache und Kultur) als Fleischware gehandelt wird?

 

 

Warum so grausam?

Das Buch spiegelt den realen Alltag unserer Nutztiere wider, den die Verbraucher verdrängen. Selbst Pandemien wie Vogelpest, Rinderwahn, Corona oder Erkrankungen, die mit dem Fleischkonsum einhergehen, führen zu keinen nennenswerten Veränderungen im System. Die Unternehmen sind stärker als Politik und Konsument; der Profit ist wichtiger als die Gesundheit.

 

Das Buch entstand in den Jahren 2020 und 2021, in der Hochphase von Corona. Allein in der Isolation, jeden Tag von Horrornachrichten umgeben, ohne Perspektive, wie es weitergeht. Dazu Todesfälle in der Familie und im Freundeskreis. 

 

"Menschenfleisch" war sozusagen mein Ventil, all das zu verarbeiten.